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Zahlreiche Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit sind Beweis dafür, daß das Kainachtal alter Siedlungsboden ist. Urnengräber aus der Hallstattzeit (750 – 500 v. Chr.), die auf das Volk der illyrischen Noriker hinweisen, wurden sogar in unserer Gemeinde gefunden. Das im Volksmund bekannteste ist der sogenannte "Galgenhügel" an der Gemeindegrenze zu Wildon. Die dort geborgenen Bronzeschalen, Grabbeigaben, Fibeln u. eine Graburne sind im Landesmuseum Joanneum ausgestellt.
Kainach als Ort wird im Jahre 1365 in einer Urkunde im Besitze des Erzbischofs von Salzburg genannt. Neudorf findet sich im Jahre 1395 im Urbar des Klosters Rein als "Newendorf". Lichendorf, worin der Name Lubiche stecken dürfte, ist wohl als slawischen Ursprungs anzusehen, während in der folgenden bairischen Siedlungszeit (ab 750 n. Chr.) die Rotte Greith u. Weitendorf selbst ("Dorf eines Wido") benannt wurden. Der älteste schriftliche Beweis über das Bestehen des Ortes Weitendorf findet sich im Marchfutterverzeichnis aus der Zeit König Ottokars II. von Böhmen (1265 – 1267). Mit 30 Huben war Weitendorf eine sehr große bäuerliche Ansiedlung, die als Rundangerdorf angelegt wurde.
 Viele interessante geschichtliche Aufzeichnungen wären noch anzuführen, wobei das Jahr 1849 sicher von besonderer Bedeutung ist. Am 17.3. wurde das Gemeindegesetz erlassen, aufgrund dessen die Wahl von Gemeinde-Vorständen erfolgte und jede Gemeinde einen kleinen Verwaltungskörper bildete (die Erfassung der Ortschaften u. deren Häuser mit Hausnummern erfolgte bereits 1770).
Das am 1. Mai 1994 verliehene Gemeindewappen "In schwarzem Schild ein eisenzeitliches durchbrochenes goldenes Trapez, darin zwischen Laubwerk ein Hirsch schreitend" leitet sich aus den anfangs erwähnten, mit Bronzeblättchen beschlagenen Fundgegenständen ab.
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